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Sportmedizin

Plicasyndrom-Gelenkinnenhautentzündung(Synovitis)

 

Plicasyndrom

Die Plica ist eine kleine dünne Falte in der Synovialhaut (Gelenksinnenhaut) des Kniegelenks am Innenrand der Kniescheibe, die bei ca. 60-70% der Erwachsenen vorhanden ist. Viele Menschen mit einer Plica haben keinerlei Probleme. Die Überbeanspruchung des Kniegelenks führt zu einer Reizung und Verdickung der Plica und damit zum sogenannten Plicasyndrom. Belastende Aktivitäten, bei denen das Knie wiederholt gebeugt und dann wieder gestreckt wird (wie etwa Laufen, Radfahren oder Übungen auf sog.  "Steppern") oder auch Anprallverletzungen (Stoss, Sturz) sind die häufigsten Ursachen.

Diese Verdickung reibt dann am Knorpel innerhalb des Kniegelenks und kann - bei fortlaufender Belastung - zu einer Gelenkreizung und später zu einem Knorpelabrieb und frühzeitige Arthrose führen. 

Folgende Symptome sind typisch für das Plicasyndrom:

  • Schmerzen an der Kniescheibe bei Belastung besonders bei Treppen auf- und ab-steigen, im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe oder nachts
  • Schmerzen können in die Kniekehle ausstrahlen
  • lautes Knacken des Gelenks bei der Beugebewegung
  • Schnappen im Knie, mit oder ohne Schmerz mit Blockedegefühl bei Kniestreckung
  • steifes Kniegelenk nach langem Sitzen
  • tastbare Verdickung der Plica
  • Anschwellen des Kniegelenks

Patienten mit Plicasyndrom müssen nicht immer gleich operieren. Behandelt werden sollte das Plicasyndrom aber auf jeden Fall, um Knorpelschaden vorzubeugen.

Ziel der Therapie ist ; Beseitigung der Reiz, der durch die Plica verursacht wird.

Zunächst kann man die Entzündung der Plica konservativ behandeln, mit:

  • Schonung
  • entzündungshemmenden Medikamenten
  • Kühlung der entzündeten Plica, zum Beispiel mit Kältekompressen
  • Kortisonspritzen können die Symptome zwar schnell abklingen lassen, sind jedoch nur eine kurzfristige Lösung gegen die Schmerzen.

Problematisch kann sein, wenn der durch die Entzündung verhärtete Rand der Plica weiterhin am Knorpel reibt und diesen dadurch angreift. Gerade bei sehr sportlichen Patienten mit Plicasyndrom raten Ärzte deshalb frühzeitig zu einer Operation, bei der die Plica entfernt wird, um einen dauerhaften Knorpelschaden zu vermeiden. Tritt das Plicasyndrom bei Kindern auf, empfiehlt der Arzt eine Operation nur dann, wenn eine konservative Therapie nicht erfolgreich war.

Daher sollte man bei sportlichen Patienten frühzeitig an die Operation (Arthroskopie - Gelenkspiegelung - Schlüssellochoperation) denken. Die Plica wird dabei entfernt und es kommt meist nach sehr kurzer Zeit zu einer Besserung der Beschwerden, außer es sind schon deutliche Knorpelschäden aufgetreten.

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Gelenkinnenhautentzündung(Synovitis)

Arthrose ( Verschleiß ) , Rheuma , Uberbelastung im Beruf oder Sport und Operationen können Synovialitis (Synonym: Synovitis) verursachen. Synovitis ist eine Entzündung der Gelenkinnenhaut (Synovia membrana). Solch eine Gelenkschleimhautentzündung kann neben einer Überlastung des Gelenks noch weitere Ursachen haben. Unbehandelt sind zusätzlich zur Bildung eines Ergusses erhebliche Knorpelschäden möglich. Eine Entzündung ist eine Reaktion des Körpers auf schädliche Reize. 

Bei einer Synovialitis entsteht eine Entzündungsreaktion an der Innenschicht der Gelenkkapsel (Synovialmembran). Die dort liegende Schleimhaut schwillt an, sondert vermehrt Flüssigkeit ab und ein Gelenkerguss entsteht. Dieser führt durch Anschwellen im Gelenk zu einem Spannungsgefühl und Bewegungseinschränkungen. 

Die Gelenkschleimhautentzündung geht mit einer erhöhten Durchblutung und weiteren Symptomen einher. Die klassischen Entzündungszeichen können bei einer Synovialitis auftreten:

  • Rötung („rubor“)
  • Schwellung („tumor“)
  • Schmerzen („dolor“)
  • Überwärmung („calor“)
  • eingeschränkte Funktion („functio laesa“)

Die Behandlung ist Ruhigstellung der betroffene Gelenk und kühlen. Nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Diclofenac oder Ibuprofen) stillen nicht nur die Schmerzen, sondern wirken auch der Entzündung entgegen. Wenn alle konservativen Maßnahmen auch RSO (Radiosynoviorthese) ohne Erfolg bleiben, sollte über eine arthroskopische Operation (Gelenkspiegelung) nachgedacht werden, in der überschüssiges Schleimhautgewebe oder sogar die gesamte Innenhaut der Gelenkkapsel entfernt werden kann (Synovektomie).               

Synovialitis Orthopäde Berlin Dr RaslanGelenkinnenhautentzündung (Synovitis)  

Illustration : PZ Pharmazeutische Zeitung                   


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